top of page
usgs-nF1FvXdJL7o-unsplash.jpg
08_klimafinanzierung_3.png

Klimafinanzierung

Finanzierung klimafreundlicher kommunaler Infrastruktur

KLIENT

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und Nukleare ​Sicherheit (BMUKN)

​

KOMPETENZ

Klimafinanzierung

 

LEISTUNG

Studie zur Finanzierung nachhaltiger kommunaler Infrastruktur mit Empfehlungen für künftige Programme

01 AUSGANGSSITUATION

  • Rund 70 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen werden von Städten verursacht. Ein großer Teil der Infrastruktur, die diese Emissionen bis 2050 prägen wird, ist noch nicht gebaut. Umso wichtiger ist es deshalb, dass diese klimafreundlich ist.

  • Obwohl Kapital für klimafreundliche Infrastruktur vorhanden ist, erreicht es die kommunale Ebene häufig nicht.

  • Viele Projekte bleiben zwischen Planung und Finanzierung stecken, beispielsweise weil den Kommunen die Kapazitäten oder die Kreditwürdigkeit fehlen.

  • Hier setzt das Programm FELICITY II an. Die GIZ setzt es gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) in der Ukraine, Moldau, Usbekistan und Kasachstan um. Das Programm wird über die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) des BMUKN finanziert.

  • Mit einem Budget von 22,7 Mio. EUR hat das Programm in allen vier Ländern Finanzierungen vorbereitet oder gesichert, darunter ein EIB-Darlehen von 100 Mio. EUR in der Ukraine.

  • Die GIZ wollte daher herausfinden, was Programme an der Schnittstelle von technischer und finanzieller Zusammenarbeit erfolgreich macht.

02 VORGEHEN

SCHRITT 01

Literaturauswertung

​​

Zunächst haben wir Literatur zur kommunalen Klimafinanzierung sowie zum Zusammenspiel von technischer und finanzieller Zusammenarbeit ausgewertet. Auf dieser Grundlage haben wir Hypothesen darüber abgeleitet, warum Projekte den Weg zur Finanzierung nicht schaffen.

SCHRITT 03

Vergleichende Fallanalyse

​​

Auf dieser Grundlage haben wir die Erfahrungen aus den Projekten FELICITY I, FELICITY II und dem City Climate Finance Gap Fund miteinander verglichen. Die Fälle reichen über die vier Programmländer hinaus und umfassen auch Lateinamerika und Afrika südlich der Sahara.

SCHRITT 02

Interviews

​

Anschließend wurden zahlreiche Interviews mit Vertretern von Kommunen, Finanzierungspartnern, Durchführungsorganisationen und Politikberatungen geführt. Ziel der Gespräche war es, Hypothesen zu prüfen und Umsetzungserfahrungen zu erfassen.

SCHRITT 04

Empfehlungen

​

Aus den Ergebnissen haben wir Empfehlungen abgeleitet. Die Studie formuliert Gestaltungsprinzipien für künftige Programme an der Schnittstelle von technischer und finanzieller Zusammenarbeit und zeigt, mit welchen Ansätzen sich privates Kapital mobilisieren lässt. 

03 ERGEBNISSE

Studie mit vergleichender Fallanalyse

Die Studie zeigt, dass kommunale Klimainvestitionen nicht so sehr an fehlendem Kapital scheitern, sondern vielmehr an den Bedingungen vor Ort. Dies wird anhand von Fällen aus den vier Programmländern sowie weiteren aus Lateinamerika und Afrika belegt.

Sechs Gestaltungsprinzipien für Auftraggeber

Die Studie übersetzt die Erkenntnisse für Auftraggeber wie die IKI in sechs Prinzipien. Dazu gehört beispielsweise, die Finanzierung von Anfang an mitzudenken und den Erfolg nicht an jedem einzelnen Projekt, sondern am gesamten Programm zu messen.

Ansatzpunkte für jedes Programmland

Für die Ukraine, Moldau, Usbekistan und Kasachstan zeigt die Studie, wo ein Programm ansetzen sollte. In Moldau etwa geht der Aufbau von Institutionen komplexen Finanzierungsmodellen voraus, in Kasachstan reichen schon glaubwürdige politische Signale.

bottom of page